Oralchirugie / Kieferchirurgie in St. Leon-Rot

Erfahrene Operateure für Weisheitszähne, Zahnimplantate, Wurzelspitzenresektion und Knochenaufbauten

Oralchirurg Kieferchirurg St. Leon-Rot Wiesloch

Die Oralchirurgie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin, das die zahnärztliche Chirurgie  einschließlich der Behandlung von Luxationen und Frakturen im Bereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie die entsprechende Diagnostik umfasst.

Die schonende Entfernung von Weisheitszähnen, Wurzelspitzenresektionen (WSR) oder atraumatische Zahnverlagerungen gehören dabei genauso zum Spektrum wie die Erstversorgung nach Zahntrauma oder die Diagnostik unklarer Mundschleimhautbefunde.

Da es sich bei diesen Behandlungen um chirurgische Eingriffe auf kleinstem Operationsgebiet handelt, sind modernste Technik sowie die Erfahrung des behandelnden Arztes entscheidend für eine atraumatische und erfolgreiche Behandlung. 

Beides finden Sie bei uns! Unser Eingriffsraum verfügt über aktuellste Ausstattung wie Operationsmikroskop oder Mikrochirurgie. Dr. Hannes Kappel ist Fachzahnarzt für Oralchirurgie und damit in diesem Fachbereich bestmöglich ausgebildet. Er wird Sie kompetent und zuverlässig beraten und behandeln.


Mikrochirurgische Operationen

Mikrochirurgisches Operieren ist für uns Standard. Zahnimplantate, retinierte Zähne , Wurzelspitzenresektionen, ästhetische Zahnfleischoperationen und sogar der Kieferknochenaufbau werden bei uns mit feinsten mikrochirurgischen Instrumenten und Nahtmaterialien durchgeführt.

Mikrochirurgie minimalivasive Kieferchirurgie Oralchirurgie

Aktuelle Erkenntnisse weisen darauf hin, dass operieren mit kleineren und feineren Instrumenten, mikrochirurgischen Instrumenten und Nähten die Heilung begünstigt und postoperative Beschwerden verringert. Zum einen kommt es während des Lösens und Trennens von Gewebsschichten zu weniger Verletzungen des Gewebes und zum anderen ist die Blutversorgung während der Heilung, zum Beispiel durch mikrochirurgische Nähte, deutlich verbessert. 

 

Mikrochirurgisches Arbeiten setzt optische Hilfsmittel voraus. Standard ist bei uns eine 4,3-fache Vergrößerung mittels Kopflupe oder Lupenbrille. Im Rahmen der endodontischen Chirurgie (z.B. Wurzelspitzenresektion), verwenden wir unser OP-Mikroskop mit 26-facher Vergrößerung.  Unterstützt wird das minimalinvasive Arbeiten durch unsere moderne Ultraschallchirurgie bei Kieferknocheneingriffen.


Operationen in Vollnarkose oder Sedierung

Sämtliche Operationen können bei uns in Voll- oder Teilnarkose durchgeführt werden. Unser erfahrenes Anästhesistenteam begleitet Sie sicher vor, während und nach der Vollnarkose.

Weisheitszahnentfernung

Evolutionsbedingt sind unsere Kiefer heute deutlich kleiner als noch vor tausenden von Jahren. Trotzdem verfügen die meisten heute lebenden Menschen immer noch über die gleiche Anzahl an Zähnen wie früher. Durch dieses Missverhältnis haben bei den meisten Menschen die Weisheitszähne heute nicht mehr genügend Platz um sich in die Zahnreihe einzugliedern. Häufig bleiben Sie im Kiefer zurück oder legen sich quer in den Kiefer und sind dadurch kaum zu pflegen. In vielen Fällen müssen solche Zähne entfernt werden um zu verhindern, dass die Weisheitszähne zu Schäden an anderen Zähnen führen. So können Weisheitszähne andere Zähne zum Kippen bringen oder sogar Wurzeln anderer Zähne beschädigen. 

Insbesondere im Kiefer zurück bleibende, retinierte Zähne und stark gekippte oder verlagerte Zähne sollten entfernt werden. 

Wurzelspitzenresektion

Wurzelspitzenresektionen können nötig sein wenn

  • eine Wurzelbehandlung nicht zu einem Abheilen einer vorhandenen Entzündung geführt hat
  • eine erneute Wurzelbehandlung durch die Zahnkrone hindurch aufgrund eines großen Stiftes erschwert ist
  • eine Wurzelbehandlung aufgrund von stark verkalkten Wurzelkanälen gar nicht möglich ist

Die Wurzelspitzenresektion ist in solchen Fällen die letzte Möglichkeit des Zahnerhalts.

 

Vorgehen

Durch einen kleinen seitlichen Schnitt erfolgt der Zugang zur erkrankten Wurzelspitze. Das Entzündungsgewebe und der unterste Teil der Wurzelspitze werden dann unter Sicht entfernt. Die vorhandene Wurzelfüllung wird mit kleinen Ultraschallspitzen von unten etwa 3mm entfernt und mit einem biokompatiblem Zement verschlossen. Der umliegende Knochen initiiert die knöcherne Heilung. Feine Nähte verschließen die Wunde.

Zahnfreilegungen

Häufig kommt es vor, dass Zähne nicht ganz oder gar nicht aus dem Kiefer wachsen. Solche retinierten Zähne müssen oder sollten in vielen Fällen freigelegt werden. Durch einen kleinen Zugang werden die Zähne freigelegt und anschließend z. B. mit einer Kette verbunden um Sie kieferothopädisch einzuordnen  oder Sie im Bedarfsfall, z. B. bei überzähligen Zähnen zu entfernen.

 

Werden solche Zähne nicht entfernt können Sie ankylosieren (mit dem Kiefer verwachsen) oder es kann zur Bildung von Zysten kommen.

 

Meist sind obere Eckzähne betroffen, die dann meistens durch den behandelnden Kieferorthopäden in den Zahnbogen eingeordnet werden.

Der kleine Eingriff erfolgt schmerzfrei. 

Durchtrennen von Lippen- und Zungenbändchen

Lippenbändchen können bei starker Ausprägung z.B. verantwortlich sein, das eine Lücke zwischen den oberen mittleren Schneidezähnen verbleibt oder dazu führen, dass sich das Zahnfleisch stärker zurückzieht.

Zu kurze Zungenbändchen können schon bei Babys Probleme beim Saugen und bei der Lautbildung machen.

Zungenbändchen können schon im Babyalter minimalinvasiv durchtrennt werden.

Lippenbändchen sollten erst nach dem Durchbruch der vorderen neuen Zähne durchtrennt werden da sich bis dahin der Ansatz stark verändern kann.